Worauf kommt es bei der Schlachtung an?

Respektvolle Schlachtung wird vor allem bestimmt durch:

  • Kurze Transportwege zum Schlachter
  • Vertrauen zum Menschen
  • Ruhiger, entspannter Umgang
  • Schmerzfreie Betäubung

Dies sind die Ansprüche, die wir an die Schlachtung unserer Moorschweine gestellt haben. Damit diese auch unseren Vorstellungen entsprechend umgesetzt werden könne, arbeiten wir mit einem kleinen Schlachthof in der Region zusammen.

Moorschwein Schlaf

Peter und Nils sind diejenigen, die unsere Moorschweine zum Schlachthof fahren. Nur in ganz seltenen Ausnahmen wird diese Aufgabe von einem Freund der Familie übernommen. Da die beiden jeden Tag ihren Kontrollgang durch den Stall machen und immer jedes einzelne Schwein überprüfen, ob es ihm auch gut geht, sind die Tiere absolut an sie gewöhnt. So können sie die Moorschweine stressfrei aus ihrem Stall locken und zum Hof transportieren.

Damit sich während der Fahrt keine Unruhe ausbreiten kann, ist es sehr wichtig, dass der Weg möglichst kurz ist. Zu unserem Glück haben wir einen kleinen Schlachthof im Nachbarort gefunden, der mit den Tieren respektvoll umgeht. Somit ist der Hof gerade einmal 15 Minuten entfernt. Bei der kurzen Fahrt kommen die Tiere gar nicht erst aus der Ruhe.

Sie sind sogar so entspannt, dass sie in der Regel schlafen, wenn sie am Hof ankommen. Die Veterinäre, die sie vor Ort begutachten, bestätigen uns immer wieder, dass sie so die Ruhe weg haben, dass man sie kaum zum Aufstehen bewegen kann.

Und das ist auch gut so. Sie haben keinen Grund für Angst bis sie schließlich von den Schlachtern mit der Handzange betäubt werden. So bekommen sie von der Schlachtung selbst nichts mit.